|
|
"Auf
alles, was ich als Dichter geleistet habe, bilde ich
mir gar nichts ein, es hat berühmte und große
Dichter vor mir gegeben und wird es nach mir geben.
Aber, dass ich in meinem Jahrhundert der Einzige
bin, der das wahre Wesen der Farben erkannt hat,
darauf tue ich mir etwas zugute."
(Johann
Wolfgang von Goethe)
Die
Farbtherapie gehört ebenfalls zu den „uralten“,
bewährten Therapien. Dem Sonnenlicht als
Lebensspender kommt hier eine besondere Bedeutung
zu.
Kranke wurden, entsprechend ihrer Leiden, in farbige
Tücher gehüllt, Krankenzimmer hatten besondere
Farbgestaltungen an den Wänden und auch ihr Essen
wurde entsprechend zubereitet
(z. B. ausschließlicher Verzehr grüner
Lebensmittel).
Die geistig-seelische Wirkung hat jeder von uns
schon an sich selber sehen können:
Stellen Sie sich hierfür bitte einmal einen grünen
Baum, eine grüne
Wiese, es reicht auch ein grünes
Blatt Papier, vor und lassen dies kurze Zeit
auf sich wirken .

Anschließend
führen Sie sich bitte das Bild eines kräftigen Rottones,
wie z. B. des Klatschmohns, einer Hagebutte oder
eben wieder nur eines roten
Blattes Papier vor Augen.

Die
Empfindungen auf diese beiden Farben, selbst bei
kurzem „auf sich wirken lassen“, sind
unterschiedlich. Die eine Farbe strahlt Ruhe, die
andere Dynamik aus.
Doch wir nehmen die Farben nicht nur über unsere
Augen auf sondern auch über die Haut.
Beispiel:
Entzündete Haut
hier ist eine starke Aktivität im Zellgewebe zu
sehen (die Haut ist rot), die Farblichttherapie
behandelt hier mit der Farbe Blau, welche kühlende,
schmerzlindernde und antientzündliche Wirkungen
hat.
Behandlung:
Je nach Erkrankung (von Abszess bis
Zahnungsbeschwerden) wird eine (oder mehrere)
Farbe(n) und die Belichtungszeit gewählt
, die unbekleidete Haut wird nun damit behandelt.
Indikationen:
- Allergien (z. B. Linderung der Beschwerden an
Haut, Nase und Augen)
-
grippale Infekte (z. B. Bronchitis, Husten,
Schnupfen,
Nasennebenhöhlenentzündung,
Mittelohrentzündung)
-
Hauterkrankungen (z. B. Abszess, Eiterungen, Wunden,
Akne)
-
Schmerzzustände (z. B. Nervenschmerzen,
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen)
-
Verdauungsbeschwerden (z. B. Blähungen, Gastritis,
Übelkeit)
- Müdigkeit, Angespanntsein, Gereiztheit, Unruhe,
„Winterdepression“
-
Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Rheuma,
Arthrose,
Muskelverspannungen, Verstauchungen)
|